Samstag, 21. Januar 2017

How to To-Do-Listen | Wie schreibt man ein Buch?


Nachdem ich im LETZTEN POST ÜBERS SCHREIBEN von meinen To-Do-Listen gesprochen habe, möchte ich euch heute zeigen, wie, wo und wann ich sie verwende.
Ganz wichtig: Das ist mein System. Ob es für euch funktioniert, kann ich nicht garantieren. Wie immer gilt: Ausprobieren, ändern und verwerfen!

Wie nutzt ihr To-Do-Listen? Helfen sie euch auch, produktiver zu sein und nichts zu vergessen?
Schreibt's mir in die Kommentare oder PER TWEET AN @KATESSTARK.

Ich freue mich auf euch!
❤ Kate


DAS IDEENBUCH
Bevor es eine Aufgabe oder Ähnliches auf eine To-Do-Liste schafft, landet sie meistens in meinem Ideenbuch. Hier sammle ich einfach alles, was mir unterwegs in den Sinn kommt und ich nicht sofort Zugang zu meinem Computer habe.
Natürlich könnte ich das auch auf meinem Handy speichern, aber alles aufzuschreiben hilft mir, diese Idee/Aufgabe ganz aus meinem Kopf zu bekommen und wirklich jedes Detail aufzuschreiben. So schwer ist mein Notizbuch auch nicht, weswegen ich es überall mit hin nehmen kann.
Wie das Ideenbuch bei mir genau funktioniert, erzähle ich euch in einem gesonderten Post. Das würde hier zu lang werden.


SORTIEREN
Alle paar Tage gehe ich dieses Ideenbuch durch und weise die Ideen und Aufgaben den verschiedenen Projekt-To-Do-Listen zu, damit alles seine Ordnung behält und nichts im Ideenbuch untergeht. Um Aufgaben nicht doppelt zu sortieren, streiche ich sie nach dem Übertragen im Ideenbuch durch. Das sieht zwar nicht unbedingt schön aus, aber es ist praktisch.

PROJEKT-TO-DO-LISTEN
Für jedes Projekt habe ich eine eigene To-Do-Liste, die je nach Umfang auch mal auf weitere Verteilt sind. Meine Listen sammle ich im Moment noch alle in OneNote, weil ich das auch fürs Schreiben und Bloggen verwende. Nebenbei teste ich gerade WUNDERLIST, weil ich mir die Aufgaben so, meiner Meinung nach, etwas besser einteilen kann.
Ich empfehle es wirklich, für jedes Schreibprojekt eine eigene Liste anzulegen, sonst verliert ihr in dem Durcheinander ziemlich schnell den Überblick. Je nach Umfang des Projekts bietet es sich an, die To-Do-Liste thematisch zu unterteilen oder Unter-To-Do-Listen zu erstellen, um eine bessere Ordnung zu gewährleisten.


TÄGLICHE TO-DO-LISTEN
Für jeden Tag schreibe ich mir eine allgemeine To-Do-Liste, meine Tagesübersicht in meinem Bullet Journal. Wie ich das Verwende könnt ihr gut in meinem LETZTEN SETUP-BLOGPOST nachlesen.
Natürlich müsst ihr deswegen kein Bullet Journal beginnen, aber jeden Tag zu wissen, was man tun soll, macht uns automatisch produktiver. Man darf sich nur nicht zu viel vornehmen, sonst fühlt man sich schnell überwältigt und kommt gar nicht mehr hinterher. Es lohnt sich also beim Schreiben dieser Liste zu überlegen, wie viel Zeit ihr zur Verfügung habt, welche (wichtigen) Aufgaben erledigt werden müssen und wie lange ihr dafür braucht. Je nachdem, auf welches Ergebnis ihr kommt, könnt ihr euch die Aufgaben auf die Liste setzen.
Bei meiner täglichen To-Do-Liste unterscheide ich nicht nach Projekten, gebe aber die Zeit an, die ich dafür verwenden möchte oder markiere mir eine Aufgabe mit einem !, wenn sie besonders wichtig ist. Diese erledige ich dann meistens zuerst und arbeite dann den Rest ab. Sollte ich trotz sorgfältiger Überlegung mal etwas nicht schaffen, kehre ich beim Erstellen der Liste für den nächsten Tag zurück zu den unbeendeten Aufgaben und setze sie mir eben neu darauf, damit ich sie auch nicht vergesse.

PRAXISBEISPIEL
SCHRITT 1 - IDEENBUCH Gestern hatte ich die Idee für eine kleinere Reihe, die im Universum meiner GÖTTER-Trilogie spielt. Sie ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Einziges Problem: Ich war gerade auf dem Heimweg, mein Handy hat den Geist aufgegeben und bis zum Computer musste ich noch Fahrten mit der U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und einen längeren Fußweg hinter mich bringen. Ein Glück, dass ich mein Ideenbuch dabei hatte und irgendwo in den Tiefen meiner Handtasche habe ich auch noch einen Stift gefunden. Also habe ich die U-Bahn-Fahrt genutzt, um alles darin einzutragen, damit ich auf dem Weg nichts vergesse.

SCHRITT 2 - SORTIEREN Übermorgen steht mal wieder ein Sortiertag an, bei dem ich alle Ideen und Aufgaben auf meine Projekt-Listen verteile. Ich werde, wie immer, mein Ideenbuch hervorkramen, versuchen, aus den kritzeligen Worten einen Sinn zu erkennen und es den einzelnen Projekten zuweisen. Da werde ich wieder die Idee von gestern finden und sie auf meinem Computer die GÖTTER-Trilogie-Liste aufrufen. Weil das Projekt so gigantische Ausmaße angenommen hat, habe ich Unter-Listen erstellt. Jetzt muss ich überlegen, wo meine Notiz hingehört. Da es sich um eine neue Buchidee handelt, packe ich alles in diese betreffende Liste und notiere mir die Dinge, die ich mir in der Bahn aufgeschrieben hatte.
Um nicht den Überblick zu verlieren, streiche ich den betreffenden Eintrag in meinem Ideenbuch durch und freue mich, dass ich wieder etwas Ordnung geschaffen habe.

SCHRITT 3 - FINDEN Ein paar Wochen oder Monate später habe ich etwas mehr Zeit und meine mich an eine gute Idee für eine neue Reihe aus dem GÖTTER-Trilogie-Universum zu erinnern. Jetzt hätte ich Zeit, was Neues zu beginnen. Warum also nicht mal nachschauen, was das war?
Ich rufe die betreffende Liste auf (GÖTTERTRILOGIE > BUCHIDEEN), suche nach dem entsprechenden Eintrag und beginne damit, diese neue Reihe zu konzipieren. Dabei entsteht meistens eine neue To-Do-Liste, die ich wieder meiner großen Projekt-Liste unterordne und nach und nach abarbeite.

SCHRITT 4 - ERLEDIGEN Nachdem ich diese Notiz nun gefunden habe, packe ich sie mir meistens auch auf meine tägliche To-Do-Liste, die ich in meinem BULLET JOURNAL führe. Das garantiert einfach, dass ich sie tatsächlich erledige und zur Not (z.B. wenn ich gerade zu wenig Zeit an einem Tag hatte) auf den nächsten Tag verschieben kann. Und wenn ich sie erledigt habe, streiche ich sie einfach durch und gut ist's.

WEITERFÜHRENDE LINKS
WEITERE SCHREIBTIPPS
[Eine Sammlung aller bisherigen Schreibtipps, sortiert nach Themengebieten, damit ihr das findet, was ihr gesucht habt.]
VIDEO | HOW TO: TO-DO-LISTEN
[Eine Video-Zusammenfassung aller Tipps und Tricks aus diesem Blogpost]
HOW TO: DAS IDEENBUCH
[Meine Tipps und Tricks, um Ideen auch unterwegs zu sammeln und nach Themengebieten zu ordnen, damit ihr euch später besser zurecht findet.]
TIPPS & TRICKS FÜR MEHRERE PROJEKTE GLEICHZEITIG
[Mehrere Projekte gleichzeitig stemmen? In diesem Post verrate ich meine Toptipps, um auch bei mehr als einem Buchprojekt produktiv zu bleiben.]
ENTSCHEIDUNGSHILFE FÜR MEHRERE PROJEKTE GLEICHZEITIG
[Mehrere Ideen für tolle Projekte? Dieser Post hilft euch, für eines oder mehrere zu entscheiden und sie zu stemmen.]



Kommentare:

  1. Hey, ich habe grade deinen Blog gefunden & bin immer total happy, wenn ich Buchinteressierte und Wortliebhaber finde !! :D
    Ich habe grade wieder angefangen mit dem bloggen, nachdem ich eine fast 4-jährige Pause hatte. Ich verarbeite immer sehr viel auf meinem Blog & habe damals ein sehr großes Publikum angesprochen, weißt du, was momentan hier modern ist & wie ich weitere Schreibbegeisterte finde?
    Wäre super lieb wenn du auf meinem Blog antworten würdest, ich komme mit der Kommentarfunktion noch nicht zurecht.. aber ich werde mich wohl wieder reinfinden.. LPDP

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey du!
      Ich hoffe, das kommt so bei dir an, wusste nämlich nicht genau, welchen Blog du meinst (Blogger oder Tumblr?)...
      Ehrlich gesagt, würde ich gar nicht nach dem "Modernen" gehen, sondern das tuen, woran dein Herz hängt. Wenn du das machst, merken das die Leute und sie kommen wieder, weil es nicht das Übliche ist, was alle Welt gerade postet.
      In der Buchbloggerszene ist Instagram (#bookstagram) gerade in und andere Schreibbegeisterte findest du entweder dort oder bei Twitter. Social Media hat sehr an Bedeutung dazugewonnen und überall gibt es kleine eigeschworene Communities.
      Mach einfach das, worauf du Bock hast und dann kann auch so gut wie nichts schiefgehen ;)
      LG K.

      Löschen